Polygrafia in Brünn

Das zweite Entdeckungszeitalter war angebrochen. Überall in der Welt streiften abenteuernde junge Männer herum, nach Gold oder nach Land suchend; die Nordamerikaner hatten eben die Barriere des Felsengebirges überwunden und waren, ihrer alten rastlosen Sehnsucht getreu, endlich zur Küste des Stillen Ozeans vorgestoßen; in Chile überwanden einige Deutsche unter den furchtbarsten Qualen und Entbehrungen die dichten Wälder der Provinz Valdivia und standen begeistert und doch auch von Furcht gepackt vor dem stillen Spiegel des riesigen, von einem Kranz von Sümpfen und Dschungeln eingefaßten und schier unzugänglichen Llanquihue-Sees, um das weite, unendlich fruchtbare Land ringsum urbar zu machen. Die Welt war in Bewegung geraten. Sie verwandelte sich von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde. Sie trieb einer Zukunft entgegen, die groß sein -würde — aber würde sie auch glücklich sein?

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